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Das Team

  • "Katharina Sellheim erwies sich als souveräne Musikerin mit reifen pianistischen Fähigkeiten, die für die Zusammenarbeit mit jungen Sängern wie geschaffen und äußerst effektiv wirkte. Ihr großer Repertoire-Überblick, auch auf solistischem Gebiet, mitsamt ihrer Fähigkeit, sensibel auf die verschiedensten Charaktere einzugehen, macht sie zu einer idealen Anregerin und Leiterin für alle, die sich ihr anvertrauen."
    (Dietrich Fischer-Dieskau)

    Die Pianistin Katharina Sellheim zeichnet sich durch musikalische Vielseitigkeit aus und wird als Solistin, Kammermusikerin und Liedbegleiterin engagiert. Rezitals und Konzerte mit Orchester gab sie in wichtigen Musikstädten Europas. Sie ist regelmäßig auf internationalen Festivals zu Gast, wie zuletzt beim Beethoven-Fest Bonn, dem Schleswig Holstein Musikfestival, den Internationalen Musiktagen Goslar, dem Heidelberger Frühling, den Tiroler Festspielen u.a.

    Katharina Sellheim ist Klavierpartnerin renommierter Künstler. Zu ihren Partnern zählen Preisträger internationaler Wettbewerbe, Mitglieder der Berliner und Münchner Philharmoniker sowie Sängerinnen und Sänger der Hamburger Staatsoper u.a.

    Dietrich Fischer-Dieskau engagierte sie für die Begleitung der Konzerte seiner Meisterkurse in Sankt Paul mit Mörike- und Goethe-Liedern von Hugo Wolf. Sie konzertiert zudem regelmäßig im Duo Sellheim mit ihrem Bruder Konstantin Sellheim. Ihre vielbeachtete CD Fantasy, produziert vom Label Musicaphon und dem NDR, mit Werken von Schumann, Hindemith und Rebecca Clarke erschien 2013.

    Die CD Märchenerzählungen ihres renommierten Sellheim-Kuti-Trios mit Werken Mozart, Schumann, Kurtág und Prokofjew, einer Co-Produktion des BR mit dem Label Musicaphon, erschien 2016.

    Ihre Auftritte werden als Rundfunk- und Fernsehaufnahmen beim BR, NDR, SWR und WDR mitgeschnitten.
    Neben ihrer Konzertlaufbahn gibt Katharina Sellheim ihr Wissen gern als Dozentin weiter. Sie unterrichtete an der Hochschule für Musik und Theater Hannover, lehrte bei Meisterkursen in China, Estland u.a. und folgte der Einladung zu einer Gastdozentur der "Barenboim-Said Foundation", für die sie in Ramallah, Jerusalem und anderen Städten in Palästina und Israel unterrichtete und konzertierte.

    Sie unterrichtet zudem an der Akademie für Musik Hannover und ist Jurorin in zahlreichen Wettbewerben. Außerdem setzt sich die Pianistin im Rahmen des Projektes "Rhapsody in School" für Musikvermittlung ein, geht in Schulen und bringt Kindern und Jugendlichen klassische Musik nahe.

    Katharina Sellheim erhielt ihre musikalische Ausbildung bei Prof. Karl-Heinz Kämmerling, Prof. Markus Becker und Germaine Mounier in Hannover und Paris. Sie war u.a. Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes und des Deutschen Akademischen Austauschdienstes. Zudem ist sie 1. Preisträgerin des Gedok-Musikwettbewerbes. Wichtige Impulse gaben Paul Badura-Skoda und Eckart Sellheim sowie Norman Shetler und Dietrich Fischer-Dieskau.
  • Der Pianist Christian Zimmer konzertiert in Deutschland und im europäischen Ausland.

    Seit nunmehr 10 Jahren arbeitet er erfolgreich als Liedbegleiter mit renommierten Sängerinnen und Sängern zusammen. Dazu gehören Ensemblemitglieder der Bayreuther Festspiele, der Metropolitan Opera New York, der Mailänder Scala, der Komischen Oper Berlin, der Staatsoper Hannover, des Hessischen Staatstheater Wiesbaden, des Musiktheaters Neustrelitz, des Theater Plauen Zwickau u.a.

    Schon während seines Studiums an der Hochschule für Musik, Theater und Medien entdeckte Christian Zimmer seine Leidenschaft für Liedbegleitung.

    Er begleitete in Gesangsklassen und erhielt weitere Anregungen auf Meisterkursen für Liedgestaltung bei Norman Shetler, Brigitte Fassbaender, Anne Le Bozec, Ulf Bästlein, Charles Spencer und Peter Nelson.

    Zudem ist Christian Zimmer mehrmaliger Preisträger für Liedbegleitung. Er gewann unter anderem den Preis für den besten Klavierbegleiter beim Bundeswettbewerb Gesang 2010 und 2013, den Thomas-Wiese-Förderpreis für Liedduo in Husum, zudem 2016 den Nordfriesischen Liedpreis.

    Als Solist trat Christian Zimmer schon früh Erscheinung. Bereits mit 13 Jahren debütierte der junge Pianist mit den Wuppertaler Sinfonikern mit der Rhapsody in Blue von George Gershwin. Konzerte u.a. mit den Bochumer Sinfonikern folgten.

    Gefördert vom Richard Wagner-Verband Bergisch-Land und der Deutschen Stiftung Musikleben, sowie als mehrfacher 1. Bundespreisträger des Wettbewerbs Jugend musiziert und 1. Preisträger des Essener Klavierwettbewerbs studierte er bei Vladimir Krainiev, Gerrit Zitterbart und Christopher Oakden.

      Mit ebenso großer Begeisterung widmet sich Christian Zimmer nun selbst dem Unterrichten.

    Zu seinen Schülerinnen und Schülern gehören Wettbewerbs-Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Kinder und Erwachsene, die sich für Musik begeistern und Musik-Studierende.

    An der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover unterrichtet Christian Zimmer Liedbegleitung und Sängerkorrepetition, an der Musikschule der Landeshauptstadt Hannover ist er Dozent für Klavier und an der Akademie für Musik Hannover unterrichtet Christian Zimmer Klavier, bereitet junge Musikerinnen und Musiker auf ihre Aufnahmeprüfungen oder Wettbewerbe vor und begleitet sie bei ihren Auftritten.
  • Sora Lee ist Opernkorrepetitorin, Dirigentin und Pianistin. Sie hat derzeit einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover und unterrichtet mit Leidenschaft Kinder und Jugendliche und Erwachsene. Nebst diesen Tätigkeiten ist sie in vielzähligen musikalischen Projekten aktiv. Lee begann ihre musikalische Karriere in Korea, wo sie 2002 in Daejeon ihr Bachelorstudium „Education of Music“ bei Prof. Junghwa Oh begann. Nach Abschluss des Bachelors kam sie nach Deutschland, um zunächst ein Aufbaustudium in Liedbegleitung bei Cord Garben im Johannes-Brahms-Konservatorium Hamburg und anschließend ihr Masterstudium im Fach Dirigieren/Opernkorrepetition bei Prof. Paul Weigold an der HMTMH zu absolvieren. Lees Ausbildung ist zusätzlich durch die Teilnahme an diversen Kursen in Italien zum Thema Oper und italienische Sprache geschmückt, die sie im Anschluss an ihr Studium abschloss. Bereits während ihres Studiums wirkte Lee in unterschiedlichen Projekten und Wettbewerben mit. Unter anderem übernahm sie die Leitung und das Dirigieren des Kindermusicals „Der kleine Prinz“ in Korea, war musikalische Assistentin von Prof. Paul Weigold für die Opernproduktion „Così fan tute“ an der HMTMH und begleitete zahlreiche Musikwettbewerbe und Meisterkurse als Korrepetitorin in Deutschland, Italien und Korea. Ihre Karriere ist außerdem durch berufliche Erfahrungen in Zusammenarbeit mit renommierten musikalischen Institutionen geprägt. So absolvierte Lee 2013 ein Praktikum am Landestheater Detmold, bekam 2015 einen Korrepetitionsauftrag beim NDR für die Open Air Oper „La Bohème“ und war 2018 Gastpianistin beim 6. Sinfoniekonzert mit den Osnabrück Symphonikern. 2018 wird Lee im Rahmen einer Welt-Tournee Schuberts Winterreise, Schumanns Dichterliebe und Liszts 3 Petrarca Sonette mit unterschiedlichen Sängern in Europa und Asien aufführen.
  • Die Sopranistin Miriam Meyer wurde in Osterode am Harz geboren. Nach dem Abitur begann sie zunächst ein Medizinstudium in Hannover, wenig später parallel dazu ein Gesangstudium an der dortigen Hochschule für Musik und Theater bei W. Reimer. Bald darauf wechselte sie an die Musikhochschule Lübeck zu U. Bästlein, wo sie im Frühjahr 2002 ihr Diplom mit Auszeichnung ablegte. Wichtige Impulse ihrer Ausbildung erhielt sie zusätzlich durch die Teilnahme an verschiedenen Meisterkursen z.B. bei Renata Scotto, Irwin Gage, Charles Spencer, Kai Wessel und Esther de Bros. 2000-2002, noch während Ihres Studiums, war Miriam Meyer festes Ensemblemitglied am Stadttheater Hildesheim, wo sie die Zerlina in Mozarts „Don Giovanni“, Anne in Grigori Frids Monooper „Das Tagebuch der Anne Frank“, Marzelline in „Fidelio“ und Christel im „Vogelhändler“ sang. Von 2002/03 bis 2007/08 gehörte die Sopranistin dem Ensemble der Komischen Oper Berlin an, wo sie unter anderem als Susanna in „Die Hochzeit des Figaro“, Ännchen im „Freischütz“, Marcelline in „Fidelio“, Valencienne in „Die Lustige Witwe“, Mi in „Das Land des Lächelns“, Adele in „Die Fledermaus“, Musette in „La Bohème“ sowie als Katka in der Uraufführung der Oper „Der Reiter mit dem Wind im Haar“ zu erleben war. Inzwischen arbeitet Miriam Meyer auf eigenen Wunsch freiberuflich. Sie gibt ihre vielseitigen künstlerischen Erfahrungen im Gesangsunterricht, Auftrittstraining und als Stimmbildnerin und Stimmcoach weiter. Sie sang unter namhaften Dirigenten wie Michail Jurowski, Valdimir Jurowski, Kirill Petrenko, Constantin Carydis, Friedemann Layer, Andreas Spering, Enoch zu Guttenberg, Ton Koopman sowie Hans-Christoph Rademann. Die vielseitige Sopranistin gastierte auf renommierten Festivals sowie in internationalen Musikzentren. Bei den Händelfestspielen Halle war sie u.a. als Clizia in der Händel-Oper „Teseo“ in der Regie von Axel Köhler zu erleben. Gastspiele mit dieser Produktion folgten beim Bayreuther Barock, in Winterthur und Potsdam Sanssouci, im Royal Theatre Bury St. Edmund und in London. Unter der Leitung von Hans-Christoph Rademann war Miriam Meyer in zahlreichen Konzerten mit Werken von J.S. Bach, J.L. Bach, Händel, Telemann oder Vivaldi in Zusammenarbeit mit dem Dresdner Kammerchor sowie dem NDR-Chor unter anderem bei den Magdeburger Telemann Festtagen, den Dresdner Musikfestspielen, den Festtagen Alter Musik im Erzgebirge sowie in der Alten Oper Frankfurt und in Hamburg zu hören. Verschiedene Rundfunkmitschnitte von NDR und MDR erfolgten. Mit dem Amsterdam Baroque Orchestra & Choir unter Ton Koopman wirkte die Sopranistin in Konzerten mit Werken von J. S. Bach und D. Buxtehude beim Internationalen Buxtehude Festival Lübeck (NDR-Rundfunkdirektübertragung in Kooperation mit allen deutschen sowie diversen internationalen Kultursendern), beim Musikfest Bremen, in Utrecht, Leiden und Krakau sowie in CD- Produktionen im Rahmen der Gesamtaufnahme der Buxtehude-Kantaten mit. Bei den Internationalen Herrenchiemsee Festspiele 2004 gab sie ihr Rollendebüt als Susanna in „Die Hochzeit des Figaro“ unter Enoch zu Guttenberg. Eine ARD-Fernsehproduktion mit Haydns „Jahreszeiten“ sowie Konzerte mit Haydns „Schöpfung“ im Prinzregententheater München und in der Alten Oper Frankfurt folgten. In 2005 sang sie „Die Jahreszeiten“ beim Schleswig-Holstein Musik Festival und war im Folgejahr mit Mahlers „4. Symphonie“ unter Enoch zu Guttenberg auf einer Englandtournee zu hören. In 2009 war sie mit ihm beim Bejing Music Festival mit den Haydn-Werken „Jahreszeiten„ und „Schöpfung“ in der Verbotenen Stadt zu erleben. Engagements in 2010/2011 beinhalteten u.a. ihr Rollendebüt als Erste Dame in Mozarts „Zauberflöte“ bei den Internationalen Herrenchiemsee Festspielen, Mozarts Requiem in der Philharmonie Berlin sowie Haydns „Nelson-Messe“ beim Beethoven Fest Bonn. Projekte in 2012 und 2013 umfassen: Bachs „Matthäuspassion“ auf einer Tournee mit dem Noord Nederlands Orkest durch die Niederlande; die „Johannespassion“ in St.-Martin-in-the-Fields in London, Bachkantaten bei den Internationalen Herrenchiemsee Festspielen, eine Tour mit Haydns „Jahreszeiten“ unter Enoch zu Guttenberg sowie das „Deutsche Requiem“ von J. Brahms mit den Bochumer Symphonikern. In der WA der Zauberflöte-Produktion der Herrenchiemsee Festspiele am Prinzregententheater in München wird Miriam Meyer erneut die Erste Dame unter Enoch zu Guttenberg singen. Miriam wirkte in zahlreichen Rundfunk-, Fernseh- CD- und DVD-Produktionen mit. Hier sind z.B. zu nennen die CD-Produktion des Händel-Oratoriums „Jephta“ mit dem Dresdner Barockorchester in der Partie der Iphis (Live-Aufnahme in der Dresdner Frauenkirche 2008); die ARD-Fernsehproduktion und DVD Veröffentlichung von Haydns „Jahreszeiten“ unter Enoch zu Guttenberg 2009, die DVD- Aufnahme der Händel-Oper „Teseo“ mit der Lautten Compagney unter Wolfgang Katschner sowie die Mitwirkung in der Gesamtaufnahme der Vokalwerke Buxtehudes unter Ton Koopman, in dieser Reihe wurde die Aufnahme „Dietrich Buxtehude, Opera Omina VII – Vokal Werke Vol. 3“ mit Miriam Meyer als Sopransolistin mit dem Echo Klassik Preis 2009 (Chor/Ensemblemusik 16. – 17. Jahrhundert) ausgezeichnet. In 2010 sang Miriam Meyer das Sopran-Solo in der CD- Produktion „Die letzten Dinge“ von L. Spohr mit der Russischen Kammerphilharmonie St. Petersburg.